Wenn Puppen tanzen: „Fairy Doll“ verzaubert Münster
Münster [ENA] Münster, 20. September 2026: Im Kleinen Haus des Theaters Münster erwachten die Puppen zum Leben. Die Juniorcompany Flics des Tanzzentrums Hiltrup zeigte „Fairy Doll“ mit bunten Kostümen, präzisen Choreografien und Tänzerinnen, deren Freude und Anspannung bis in die letzten Reihen gut spürbar waren.
Im Kleinen Haus des Theaters Münster ließ die Juniorcompany Flics des Tanzzentrums Hiltrup die Welt von „Fairy Doll“ lebendig werden. Nach Ladenschluss erwachen in der Geschichte die Puppen eines Spielzeugladens. Sandra Landwehr, Ana Carolina Reis und Svetlana Robos gestalteten die Choreografien; die künstlerische Leitung lag bei Sandra Landwehr. Besonders die jüngsten Tänzerinnen beeindruckten mit ihrer Konzentration. Ihre Freude und ihre Anspannung waren auf der Bühne gleichermaßen zu spüren.
Auf dem gemeinsamen Abschlussbild wird sichtbar, wie viele Tänzerinnen die Welt von „Fairy Doll“ zum Leben brachten. Zuvor wechselten sich auf der Bühne kleine Gruppen und einzelne Solistinnen ab. Die unterschiedlichen Kostüme gaben den Figuren ihren eigenen Charakter: Harlekine, Puppen mit Schirmen und weitere fantasievolle Gestalten prägten das Bild. Besonders bei den Jüngsten waren Konzentration und Freude zugleich zu sehen. Auch in den größeren Gruppenszenen hielten sie ihre Bewegungen aufmerksam zusammen.
Die akrobatischen Sprünge, schnellen Drehungen und gemeinsamen Bewegungen der Tänzerinnen sorgten für besondere Momente auf der Bühne. Immer wieder wechselten die Formationen, während die Gruppe ihre Figuren aufeinander abstimmte. Das Publikum, darunter viele Eltern, reagierte auf gelungene Sprünge und artistische Einlagen mit spontanem Applaus. So war die Freude über die Leistung der jungen Tänzerinnen auch im Saal deutlich zu spüren.
Wie viel Können bereits in jungen Tänzerinnen steckt, zeigen die akrobatische Ballettfigur, die Balance mit dem Fächer und der schwungvolle Auftritt im roten Kleid. Die Choreografinnen führen die Tänzerinnen ehrenamtlich an solche Darbietungen heran; im Schnitt kommen sie dreimal pro Woche zum Üben zusammen. Wie Sandra Landwehr berichtet, entstehen auch Kostüme, Bühnenaufbau und Musik durch ehrenamtliches Engagement. Die beachtliche Aufführung würdigte das Publikum immer wieder mit spontanen Zurufen und Applaus.
Auch das klassische Ballett war ein Schwerpunkt. Die Tänzerinnen zeigten ausdrucksstarke Bewegungen in aufwendig und filigran gearbeiteten Kostümen. Dass hier keine Profis auftraten, war kaum zu erkennen. In Gesprächen hörte ich immer wieder, wie begeistert die Zuschauer waren. „Fairy Doll“ zeigte, was die Tänzerinnen und die ganze Tanzfamilie mit Können, Leidenschaft und ehrenamtlichem Einsatz gemeinsam geschaffen haben.
Hinter „Fairy Doll“ steht das TanzZentrum Hiltrup unter der Leitung von Sandra Landwehr. Das Angebot reicht von tänzerischer Frühförderung und Kinderballett über klassisches Ballett bis zu modernem Tanz, Jazz und Folklore. Auch Erwachsene finden Kurse. Die Junior-Tanzcompany FLICS bereitet eigene Choreografien für Auftritte vor. Nach „Fairy Doll“ wird weiter geübt und trainiert – die Vorfreude auf eine weitere Aufführung bleibt. Weitere Bilder sind in der ENA-Fotogalerie sowie auf Facebook und Instagram zu sehen. Informationen: www.tanzzentrumhiltrup.de, E-Mail: sandra.landwehr@tanzzentrumhiltrup.de.




















































